Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

Pressemitteilungen

[13.10.2020] Berge, Meer, Steppen, Regenwald, Savanne – und das auf einer Fläche gerade mal so groß wie Süddeutschland: Der Kaukasus, die Bergregion zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, ist ein wahrer Biodiversitäts-Hotspot unserer Erde. Umschlossen von hohen Bergen, konnte sich hier jahrtausendelang eine ganz eigene, extrem vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Diese zu beproben, inventarisieren und DNA-'Nummernschilder' zu vergeben ist das Ziel des Caucasus Barcode of Life (CaBOL) Projekts, das für die nächsten drei Jahre an den Start geht.
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[06.10.2020] Reptilien-Freunde aufgepasst: Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Prof. Dr. Hinrich Kaiser vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversitätsforschung (ZFMK) in Bonn, hat eine neue Schlangenart entdeckt. Benannt wurde sie nach dem Reptilienexperten Joseph B. Slowinski (1962-2001), der während einer Forschungsreise im Norden Myanmars am Biss eines Kraits (einer Giftnatter) starb.
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[30.09.2020] Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn schließt sich mit den weiteren 62 Institutionen des Consortium of European Taxonomic Facilities (europäisches Konsortium taxonomischer Einrichtungen, Brüssel) der Globalen Koalition der Europäischen Kommission "United for #Biodiversity" an. Das Ziel ist ein globales und effizientes Engagement gegen die Folgen der Biodiversitätskrise.
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[21.09.2020] Das Museum Koenig und das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bonn unterzeichneten am 21. September 2020 die Kooperationsvereinbarung für eine langfristige Bildungspartnerschaft. Den offiziellen Start dazu gaben Prof. Bernhard Misof, Direktor des Museum Koenig, und Schulleiterin Frau Nicole Auen.
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[02.09.2020] Glanzlichter der Naturfotografie 2020(Bonn, 01.09.2020) Das Museum Koenig zeigt die Foto-Sonderausstellung der etwa 80 Siegerbilder des Internationalen Naturfoto-Wettbewerbs „Glanzlichter 2020“ vom 10. September 2020 bis 10. Januar 2021.Wegen der Corona-Pandemie wird es anstelle der sonst üblichen Ausstellungseröffnung eine digitale Einführung in die beliebte Fotoschau auf der Website und den Social Media Kanälen des Museums Koenig per Video geben.
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[25.08.2020] Nicht nur die biologische Vielfalt schwindet. Auch das Wissen über die Arten und ihre ökologischen Ansprüche nimmt weiter ab, auch bei den Expertinnen und Experten. Dieser Entwicklung will das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn mit einem neuen Projekt gegensteuern, das ab dem 1. September 2020 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird.
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[18.08.2020] Indische Klappenweichschildkröte ist aufgrund einer Genmutation golden gefärbt.
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[13.08.2020] Preisverleihung an die Gewinnerinnen und Gewinnerdes Malwettbewerbs „Natur beflügelt“ 2020 und BuchvorstellungAm Sonntag, 9. August 2020 wurden junge Nachwuchskünstlerinnen und -künstler für ihre kreativen Bilder zum Thema „Unsere bunte Wiese“ ausgezeichnet. Der Malwettbewerb, durch den Grundschulkinder künstlerisch die Natur entdecken, wurde in diesem Jahr zum elften Mal in Folge durchgeführt.
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[21.07.2020] Bonn, 21. Juli 2020 – Am 21. Juli eröffnet erstmalig eine Future Work Station im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK, Museum Koenig) in Bonn. Mithilfe von Augmented Reality bietet die Fotobox zahlreiche Motive für euer individuell gestaltetes Foto aus der Berufswelt von morgen.
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[08.07.2020] Mit einer Förderung von 5,3 Millionen Euro sollen insbesondere zwei kaum bearbeitete Tiergruppen in Deutschland erfasst werden, über deren Arten man nahezu nichts weiß. Da das Wissen um diese Arten im Dunklen liegt, werden sie Dark Taxa genannt. Es handelt sich um Mücken und parasitoide Wespen, die etwa ein Viertel aller heimischen Tierarten umfassen. Ziele sind, Bestimmungsschlüssel zu erstellen, die DNA der Tiere im Labor zu sequenzieren und den CO1 Barcode in einer der Allgemeinheit zugänglichen Datenbank zu hinterlegen. Im Laufe dieses des Projekts werden die jeweiligen Bearbeiter der Arten als Nachwuchswissenschaftler in Doktorarbeiten zu Spezialisten in der jeweiligen Gruppe ausgebildet. Danach werden also für die ehemaligen Dark Taxa für jedermann zugängliche und benutzbare Daten und Tiere vorliegen – und zumindest eine Person, die man in Zukunft fragen kann, wenn es um die jeweiligen Mücken oder Wespen geht. Das Projekt läuft seit dem 01.07.2020 und wird über 42 Monate vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.
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