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Wintertagung des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens im Museum Koenig, Bonn

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03.02.2017
In seiner traditionellen Wintertagung hat der Naturhistorische Verein der Rheinlande und Westfalens (NHV) am Freitag 3. Februar zu einer Vortragsreihe über den 2015 gegründeten Nationalpark Hunsrück-Hochwald in das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn eingeladen. Der Leiter des Nationalparks Dr. Harald Egidi und weitere Fachkundige berichteten in anschaulichen Bildervorträgen über die Wälder, Moore, Blockhalden, Moose, Flechten und Gesteine des neuen Schutzgebiets.

„Eine Vielzahl Mitglieder des NHVs qualifizieren sich als Taxonomen (Artenkenner) und gelten als echte Citizen Scientists“ begründete Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des ZFMKs, warum das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) als Veranstaltungsort für die Tagung besonders geeignet ist und ergänzte „Die Taxonomen des ZFMKs sind über jede effiziente Hilfe aus den Vereinen wie dem NHV dankbar“. „Der Nationalpark ist noch jung und benötigt als „Juwel“ besondere Aufmerksamkeit. Es ist eine gute Gelegenheit, in der Tagung die auf die ökologischen und landschaftlichen Schönheiten und Besonderheiten zum Beispiel der Buchenwälder, Moore oder Rosselhalden aufmerksam zu machen“ meinte Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamtes Hunsrück-Hochwald. Und Prof. Dr. Eberhard Fischer, Wissenschaftler und Vorsitzender des NHV, freute sich: „Da ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit in der Erforschung und Dokumentation der regionalen Biodiversität liegt, haben wir mit dem Naturpark Hunsrück-Hochwald ein hochspannendes Thema für unsere Tagung gefunden.“

„Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist ein wichtiger Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zur Nationalen Biodiversitätsstrategie. Diese sieht vor, dass zehn Prozent des Staatswaldes Wildnis werden. Auf den Höhenzügen des Hunsrücks und in den großflächigen Buchenwäldern kehrt jetzt Schritt für Schritt Wildnis zurück und seltene Arten wie die Wildkatze finden geschützten Lebensraum“, warb die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Das Programm und weitere Informationen sind unter www.naturhistorischerverein.de einsichtig.

 

Naturwaldreservat Ruppelstein

Foto: Das Naturwaldreservat "Ruppelstein“. Totes Holz und alte Bäume spielen im Ökosystem Wald eine wichtige Rolle. Der umgefallene Baum ist Lebensraum für viele Arten. (© Dorothee Killmann, Universität Koblenz.)

 

Dr. Dorothee Killmann, Umweltministerin Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Eberhard Fischer, Prof. Dr. Wolfgang Wägele und Harald Egidi (vlnr) unterstützen die Biodiversitätsforschung.

 

Foto: Dr. Dorothee Killmann, Umweltministerin Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Eberhard Fischer, Prof. Dr. Wolfgang Wägele und Harald Egidi (vlnr) unterstützen die Biodiversitätsforschung. Copyright: ZFMK, Bonn.

 

Die Nutzung der Fotos ist für die Berichterstattung über die Publikation kostenfrei und können unter s [dot] heine [at] leibniz-zfmk [dot] de angefordert werden.

 

 

 

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