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Solitär– Anmutung und Wirkung des Einzelnen - Ausstellung eröffnet

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14.03.2017
Am Dienstag, 14.03.2017, eröffnete die Ausstellung des Eschmarer Naturfototreff im Museum Koenig. Solitär ist nicht zu verwechseln mit Einzigartigkeit. Die solitäre fotografische Bildgestaltung kann vieles ausdrücken. Von dem markanten Hauptmotiv in einer weiten Umgebung über die Verlorenheit des Einsamen oder Verlassenem, bis hin zu einer Sonderstellung oder auch Ausgeschlossenheit eines Einzelnen gegenüber einer Gruppe. Die 18 Fotografen des Naturfototreff Eschmar zeigen bis zum 28.05.2017 in der ca. 70 Bilder umfassenden Ausstellung ihre persönliche und subjektive Sichtweise auf das Fotothema Solitär.

„Forscher und Fotografen haben eines gemeinsam: Beide haben die Kamera im Gepäck. Deshalb ist das Museum Koenig ein gut gewählter Ort für die Ausstellung“, erläuterte Privatdozent Dr. Fabian Herder, Leiter der Abteilung Wirbeltiere am Museum Koenig.

Mal ist es ein Eisbär, mal ein Baum, mal eine Landschaft, mit denen die Fotografinnen und Fotografen den künstlerischen Solitär ausdrücken. „Der Naturschutz ist ein großes Anliegen unserer Arbeit, denn wir möchten ein Bewusstsein für das schaffen, was in der Natur als Wert für den Menschen verloren gehen könnte“, erklärte Hans-Günter Rudas vom Eschmarer Naturfototreff.

Die  Einzigartigkeit der gezeigten Objekte, Tiere und Strukturen wird im Kontext von Weite oder von Farbe bewusst gemacht. Mit äußerster Präzision und Detailgenauigkeit oder mittels leicht dahingehauchter Ungenauigkeit der Langzeitaufnahme schaffen die Künstlerinnen und Künstler auf der Basis des geübten Blicks und bedacht durch das Glück des passenden Moments mit ihren Fotos den Ausdruck einer scheinbaren Einsamkeit. Die Stimmungen und Anmutungen der Bilder führen uns in surreale, dramatische, vielleicht sogar bedrohliche Szenen oder – im Gegensatz dazu - in ruhige, warme Atmosphären. Die Bildelemente der Aufnahmen sind oft geschickt platziert und das Zusammenspiel der Elemente weiß zu gefallen. Für die fotografische Umsetzung der Bildideen waren unterschiedliche Licht-, Farb- und Belichtungseinwirkungen von großer Bedeutung.

Die 19 Fotografen des Naturfototreff Eschmar zeigen in der ca. 70 Bilder umfassenden Ausstellung ihre persönliche und subjektive Sichtweise auf das Fotothema Solitär.

Weitere Informationen: https://www.naturfototreff-eschmar.de/naturfototage/

Die Ausstellung wird während der gewohnten Öffnungszeiten gezeigt, ein gesonderter Eintrittspreis wird nicht erhoben.

Copyright: Uwe Wuller. Einzelner Baum

Ein einzelner Baum in der Weite der Landschaft in USA. Copyright: Uwe Wuller

 

Stein auf Stein. Was ist getarnt, was liegt starr? Copyright: Brigitte Ganschow.

Stein auf Stein. Was ist getarnt, was liegt starr? Copyright: Brigitte Ganschow.

 

Die Ausstellung wird auch im Rahmen der

14. Eschmarer Naturfototage

im Museum Koenig am 18. & 19. März 2017

jeweils von 11.00 Uhr – 17.00 Uhr gezeigt.

In eindrucksvollen Audiovisionsschauen präsentieren die Naturfotografen des Naturfototreff Eschmar ihre Arbeiten.

Die Vorträge befassen sich mit der Schönheit und Vielfalt der Natur in unterschiedlicher Weise.

H.G. Rudas referiert in seinem Vortrag „Bildsprache - Ausdruck und Gestaltung“, über die unterschiedliche Herangehensweise zu diesem Thema.  Weitere Informationen ebenfalls unter https://www.naturfototreff-eschmar.de/naturfototage/

 

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Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere hat einen Forschungsanteil von mehr als 75 %. Das ZFMK betreibt sammlungsbasierte Biodiversitätsforschung zur Systematik und Phylogenie, Biogeographie und Taxonomie der terrestrischen Fauna. Die Ausstellung „Unser blauer Planet“ trägt zum Verständnis von Biodiversität unter globalen Aspekten bei.

 

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 91 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de

 

 

Pressekontakt

Sabine Heine
Pressesprecherin

Tel.: +49 (0)228 9122 215
Fax: +49 (0)228 9122 213
E-Mail: s [dot] heine [at] zfmk [dot] de

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