Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

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Glanzlichter der Naturfotografie 2018 im Museum Koenig in Bonn eröffnet

04.10.2018
Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn wird vom 05. Oktober 2018 bis zum 06. Januar 2019 die phantastischen Siegerbilder des internationalen und größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbs „Glanzlichter 2018“ zeigen. Bereits zum 20. Mal wurde der Wettbewerb ausgerufen, an dem Fotografen aus 39 Ländern mit über 18.000 Bildeinsendungen teilnahmen.

»Glanzlichter-Naturfotograf 2018« wurde Manuel Enrique González Carmona aus Spanien mit seinem Siegerbild »Meteorit«. »Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2018« ist der 14-jährige Lasse Kurkela aus Finnland mit seinem Bild »Scheue Begegnung«. Die deutsche Bettina Zeller erhielt den Fritz-Pölking-Award. Diese Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Es wird kein gesonderter Eintritt erhoben. Das Buch mit allen Gewinnerbildern ist für 20,- Euro an der Kasse des Museums Koenig erhältlich.

Bereits zum 20. Mal wurden die „Glanzlichter der Naturfotografie“ gesucht. Jetzt ist einer der größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbe entschieden.

Über 18.000 Bildeinsendungen von Fotografen aus 39 Ländern sind in diesem Jahr eingereicht worden. Das Ergebnis ist ein eindrucksvoller Beweis für das hohe Renommee der Glanzlichter und belegt eindeutig, welche Wertschätzung der Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren national und international genießt.

Seit August hatten die Fotografen die Möglichkeit ihre Bilder einzureichen. Auch für diesen Glanzlichter-Jahrgang hatte Barbara Hendricks, ehemalige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bereits im letzten Sommer wieder die Schirmherrschaft übernommen. Die Auszeichnung mit dem Patronat des „Deutschen Verbandes für Fotografie“ ist ebenfalls eine Würdigung des hohen Glanzlichter-Standards. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand dieses Jahr aus Christian Popkes, Fotograf und Kurator, Immanuel Schulz, Festivalveranstalter und Reisefotograf, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

„Glanzlichter-Naturfotograf 2018“ ist Manuel Enrique González Carmona aus Spanien mit seinem Siegerbild „Meteorit“.

Gewinnerbild "Meteorit" vom „Glanzlichter-Naturfotograf 2018“  Manuel Enrique González Carmona aus Spanien

Das Siegerbild zeigt zunächst einen Fluss mit einer charakteristischen Farbe aufgrund von Eisenvorkommen und der mikrobiologischen Kupferoxidation. Ein Felsen, der mit seiner roten

Farbe aus dem Wasser ragt, bildet einen starken Kontrast. Die Strömung, die auf diesen Felsen traf, erzeugte eine Spur, die ihn scheinbar in Bewegung setzte.

Um den Eindruck eines drohenden Meteoriten zu erzeugen, drehte Manuel Enrique González Carmona das Bild nach der Ausgabe aus der Kamera um 180º. Dadurch hat der Betrachter diesen intensiven und besonderen Eindruck.

Die „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2018“ ist der 14-jährige Lasse Kurkela aus Finnland mit seinem Bild  „Scheue Begegnung“.

Bild „Scheue Begegnung“ des „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2018“ Lasse Kurkela aus Finnland

Bei einer Nacht in einer Ansitzhütte erschien nach Sonnenuntergang ein Wolf am Waldrand. Um die dramatische Atmosphäre des einsamen Wolfes und des mystischen Waldes hervorzuheben, wandelte Lasse Kurkela das Bild in Schwarz-Weiß um.

 

Das Bild »Auge in Auge« von Bettina Zeller

Der Fritz Pölking Award ging 2018 an Bettina Zeller. Das Bild »Auge in Auge« zeigt einen Steppenadler, auf den eine Wespe zufliegt (Erlebniszoo Hannover). Der Preis  würdigt ein herausragendes Bild aus einer der Tierkategorien, da Fritz Pölking den Schwerpunkt seiner Fotografie auf die Tierwelt gelegt hat.Gisela Pölking wählt aus allen Einsendungen der jeweiligen Kategorie das Siegerbild aus. Der Fritz Pölking Award-Gewinner erhält € 250 und ein Fritz Pölking Buch. Er wird zur Siegerehrung zu den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen eingeladen und nimmt dort am Gala-Abendessen teil. Das Gewinnerbild wird im Glanzlichter-Buch abgedruckt und im Internet unter www.glanzlichter.com veröffentlicht. Außerdem ist es fester Bestandteil der Glanzlichter-Wanderausstellung.

Die Siegerehrung der Gewinner fand während der 20. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage am Freitagabend, 11. Mai 2018 statt. Nach der Ausstellungseröffnung sehen die Besucher erstmals die neuen Glanzlichter in der großen Foto-Ausstellung und bei der Siegerehrung der Gewinner auf der Bühne.

Danach wandern die Glanzlichter 2018 zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt. Die genauen Ausstellungsdaten finden Sie auf der Website www.glanzlichter.com/Ausstellungen.cfm

Wer keine Gelegenheit hat, sich die Gewinnerbilder in einer der Ausstellungen anzuschauen, kann alle Bilder mit ausführlichen Informationen zum Bild auch im dazu erscheinenden Buch „Glanzlichter 2018“ sehen. Darin sind auf 136 Seiten die Aufnahmedaten und Geschichten zum jeweiligen Bild nachzulesen. Das Buch ist für 20,- Euro an der Kasse des Museums Koenig erhältlich.

Das Copyright für die Bilder liegt bei den Fotografen. Gerne senden wir Ihnen Bilder für die Berichterstattung über die Ausstellung im Museum Koneig zu. In diesem Fall ist die Nutzung der Fotos unter Nennung des Copyrights kostenfrei.

 

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Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere hat einen Forschungsanteil von mehr als 75 %. Das ZFMK betreibt sammlungsbasierte Biodiversitätsforschung zur Systematik und Phylogenie, Biogeographie und Taxonomie der terrestrischen Fauna. Die Ausstellung „Unser blauer Planet“ trägt zum Verständnis von Biodiversität unter globalen Aspekten bei.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 93 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de

Der Glanzlichter-Wettbewerb wird vom projekt natur & fotografie von Mara Fuhrmann und Udo Höcke durchgeführt. https://www.glanzlichter.com/

 

 

Pressekontakt

Sabine Heine
Pressesprecherin

Tel.: +49 (0)228 9122 215
Fax: +49 (0)228 9122 213
E-Mail: s [dot] heine [at] zfmk [dot] de

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