Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

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Ein Jahrzehnt Erfolgsgeschichte: „Natur beflügelt“ Kinder und Jugendliche

26.11.2018
(Bonn, 26.11.2018) Mit über 100 eingeladenen Gästen feierten das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) und die Alexander-Koenig-Gesellschaft e.V. (AKG) gestern das zehnjährige Bestehen des gemeinsamen Kinder- und Jugendprogramms „Natur beflügelt“. An vielen Mitmachstationen präsentierten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Eltern, den Sponsoren und weiteren Gästen, was sie in den letzten Jahren über die Natur geforscht und gelernt haben.

Seit 2008 haben zahlreiche naturinteressierte Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren in verschiedenen Forscherclubs und in Schularbeitsgemeinschaften die große Artenvielfalt und die ökologischen Zusammenhänge unserer Erde entdeckt, erforscht und erlebt. Unter fachkundiger Anleitung von wissenschaftlichen und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums erwarben sie biologisches Fachwissen, lernten die wichtigsten Arbeitsmethoden eines Biologen kennen und bekamen einen tieferen Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten des Museum Koenig.

Als eine „echte Erfolgsgeschichte“ bezeichnete der Direktor des Museum Koenig Professor Wolfgang Wägele in seiner Begrüßungsrede die Entwicklung des Jugendprogramms und betonte die gesellschaftspolitische Bedeutung von naturwissenschaftlicher Bildung. „Kinder und Jugendliche für Biologie und Naturwissenschaften zu begeistern und ihre Kompetenzen darin langfristig zu fördern ist für uns eine Investition in eine bessere Zukunft“, so Wägele.

Der Präsident der AKG Helmut Stahl hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Ohne den Einsatz vieler engagierten Menschen und ohne die langjährige finanzielle Förderung unserer Sponsoren wäre dieser Erfolg unseres Jungendprogramms nicht möglich gewesen. Dafür möchte ich allen sehr herzlich danken!“

Prof. Wolfgang Wägele, Helmut Stahl und zwei Mitglieder des Forscherclubs "Natur beflügelt"
Prof. Wolfgang Wägele, Helmut Stahl und zwei Mitglieder des Forscherclubs "Natur beflügelt" schneiden die Geburtstagstorte an.

Einen interessanten Einblick in das Jugendprogramm bekamen die Gäste durch Leandro Hippel, Tobias Strack, Tim und Birthe Priesmann, die seit Jahren Mitglieder der Forscherclubs sind.

Sie präsentierten aktuelle Forschungsprojekte und -methoden am ZFMK, die sie intensiv kennengelernt haben. „Meine Zeit hier im Museum Koenig hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich jetzt Biologie studiere“, so Tim Priesmann. Vier weitere „Absolventen“ des Forscherclubs haben inzwischen ein biologisches oder naturwissenschaftliches Studium angefangen. Einige von ihnen arbeiten jetzt selbst als Kursleiter und betreuen die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendprogramms.
Weitere Einblicke in die zahlreichen Aktivitäten bekamen die Gäste an den verschiedenen Mitmach- und Informationsstationen, die von den Jungforscherinnen und Jungforschern betreut wurden.

Die Jungforscher des "Natur beflügelt" bei der Präsentation ihrer Projekte.
Die Jungforscher des "Natur beflügelt" bei der Präsentation ihrer Projekte.

Das Jugendprogramm „Natur beflügelt“ besteht mittlerweile aus vier Teilen:

  • Juniorforscherclub: Kinder der 3. und 4. Klasse treffen sich alle 14 Tage freitags während des Schuljahres von 15:00 – 16:30 Uhr
  • Jungforscherclub: Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren treffen sich jeden Samstag während des Schuljahres von 10:00 bis 12:30 Uhr
  • Alexander Koenig Science Club (AKSK):  Jugendliche ab 16 Jahre treffen sich 1 Mal pro Monat
  • Schul-Arbeitsgemeinschaften: Pro Halbjahr hat eine Schule die Möglichkeit, mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern einmal pro Woche für zwei Schulstunden ins Museum zu kommen und an einem museumspädagogischen Programm teilzunehmen

Außerdem wird jährlich ein Malwettbewerb für Grundschulkinder durchgeführt.

Die Nutzung der Bilder ist für die Berichterstattung über diese Pressemitteilung kostenfrei.

Pressekontakt

Sabine Heine
Pressesprecherin

Tel.: +49 (0)228 9122 215
Fax: +49 (0)228 9122 213
E-Mail: s [dot] heine [at] zfmk [dot] de

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