Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Drei Sonderausstellungen im Museum Koenig verlängert: die Dinosaurier Ausstellung - "Die Küste - Trennlinie und Lebensraum" - "Kosmos"

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15.06.2020
Die Laufzeiten der drei Sonderausstellungen „Groß, größer, Dinosaurier – Aus dem Labor der Gigantismus-Forscher“, „Die Küste – Trennlinie und Lebensraum“ - Naturbilder des Naturfototreff Eschmar und “ Objektwelten als Kosmos – von Alexander von Humboldt zum Netzwerk Bonner Wissenschaftssammlungen“ wurden aufgrund der hohen Nachfrage und der Corona-Pandemie im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK, Museum Koenig) verlängert.

„Wir hoffen, damit unter den coronabedingten Einschränkungen den Bedürfnissen unserer Besucherinnen und Besucherinnen besser entgegen zu kommen“ freut sich prof. Dr. Bernhard Misof, Direktor am ZFMK, dass es gelungen ist, alle 3 Ausstellungen länger zu zeigen als geplant. „Besonders freut es uns, dass die Sonderausstellung „Groß, größer, Dinosaurier“ bis zum Ende der Osterferien 2021 gezeigt werden kann. Die in Kooperation mit Prof. Martin Sander von der Universität Bonn konzipierte Schau präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse insbesondere über Langhalsdinosaurier „am Zahn der Zeit“ und imponiert mit spektakulären Ausstellungsstücken. Unter diesen befindet sich das Original des größten je in Europa gefundenen Sauropodenskeletts  “Arapahoe” und „Baby Tino“, ein Babydinosaurierskelett das in seiner Vollständigkeit der vorhandenen Knochen als einziges Exemplar seiner Art bezeichnet werden muss. Außerdem gibt es ein Skelett des Räubers Allosaurus und eines Stegosauriers zu sehen, die zusammen mit “Arapahoe” und “Baby Toni” ausgegraben wurden.

Die Exponate stammen vor allem aus dem Sauriermuseum Aathal bei Zürich, das eine der besten Dinosaurier-Sammlungen Europas durch eigene Grabungen in den Jura-zeitlichen Ablagerungen von Wyoming (USA) zusammengetragen hat. Weitere Leihgeber sind das Sauriermuseum Frick, ebenfalls Schweiz, und das Goldfuß-Museum der Universität Bonn. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit dem Institut für Geowissenschaften, Abteilung Paläontologie der Uni Bonn und dem Sauriermuseum Aathal, Schweiz.

Die Sonderausstellung „Groß, größer, Dinosaurier – Aus dem Labor der Gigantismus-Forscher“ ist bis 18.04.2021 (letzter Ausstellungstag) verlängert. 

Die Sonderausstellung “ Objektwelten als Kosmos – von  Alexander von Humboldt zum Netzwerk Bonner Wissenschaftssammlungen“ ist im Festsaal des Museum Koenig im 2 Obergeschoss zu sehen. Die gezeigten Exponate spielen auf die ganze materielle Welt an, die nach Humboldt keine Grenzen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften kennt und sich von daher in vernetzten Objektwelten als Kosmos widerspiegelt. Der Blick richtet sich damit auf die vielschichtigen Verbindungen zwischen mehr als 100 ausgewählten Objekten der Sammlungen und Museen und die einhergehenden, sich zeitlich verändernden Vorstellungen von Wissenschaft und Forschung.

An der Ausstellung beteiligt sind auf Seiten der Universität Bonn das Ägyptische Museum, das Akademische Kunstmuseum, das BASA-Museum der Altamerikanistik und Ethnologie, das Goldfuß-Museum der Paläontologie, das Mineralogische Museum und die Vor- und Frühgeschichtliche Studiensammlung sowie von Seiten des Museums Koenig das Biohistoricum. Die Ausstellung ist Teil des seit Dezember 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes und wird ebenfalls vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) über sein Programm der Museumsförderung unterstützt.

Die Sonderausstellung “ Objektwelten als Kosmos – von  Alexander von Humboldt zum Netzwerk Bonner Wissenschaftssammlungen“ ist bis zum 23.08.2020 verlängert (letzter Ausstellungstag).

Die Foto-Sonderausstellung „Die Küste – Trennlinie und Lebensraum“ präsentiert faszinierende Werke der Fotograf*innen des Naturfototreffs Eschmar in der persönlichen, subjektiven Sicht auf das in der Ausstellung gemeinschaftlich umgesetzte Fotothema. 

Küstenregionen bilden in einem endlosen Zusammenspiel aus Wasser und Land die wohl vielfältigsten Landschaftsformen unserer Erde. Wir finden dort feine Sand- oder grobe Kiesstrände unterschiedlichster Farbgebung vor sowie harte Felsküsten, hohe Klippen oder abwechslungsreiche Mischformen aus diesen.

Am Übergang vom Meer zum Land sind besonders die küstentypischen Wettererscheinungen und die ungewöhnlichen Lichtverhältnisse interessant. Während an Land die Beleuchtung normalerweise von oben kommt, können die reflektierenden Wasserflächen andere ungewöhnlichere Lichtbedingungen schaffen.

Außerdem beschert uns der Lebensraum Küste eine eigene Tier- und Pflanzenwelt. Wir treffen auf unterschiedlichste Lebewesen, die jeweils spezifische Beziehungen zum Meer unterhalten, den Kontakt zum festen Boden aber nicht verlieren dürfen.

Sonderausstellung „Die Küste – Trennlinie oder Lebensraum“ ist bis 23.08.2020 (letzter Ausstellungstag) verlängert.

Pressekontakt

Sabine Heine
Pressesprecherin

Tel.: +49 (0)228 9122 215
Fax: +49 (0)228 9122 213
E-Mail: s.heine [at] zfmk.de

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