Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

  • DE
  • EN
  • LS

Giesela Fahrenberger

Name: 
Roter Tropfenastrild
Wissenschaftlicher Name: 
Hypargos niveoguttatus

Wir freuen uns, dass Giesela Fahrenberger die Patenschaft für den Roten Tropfenastrild (Hypargos niveoguttatus) übernommen hat.

Hierzulande werden sie von Vogelliebhabern gerne als Ziervögel im Käfig oder in der Voliere gehalten. Die eigentliche Heimat der zur Familie der Prachtfinken (Estrildidae) zählenden Tropfenastrilde liegt jedoch in Afrika, vom Osten der Demokratischen Republik Kongo bis nach Zimbabwe. Die etwa 12 Zentimeter großen Vögel halten sich dort oft an Waldrändern oder im dichten Gebüsch am Rande von Gewässern im Inneren von Regenwäldern oder anderen Waldformationen auf.

Ihre Nahrung suchen die bunt gefiederten Gesellen meist am Boden: Verschiedene Grassamen stehen auf dem Speiseplan und Insekten, die vor allem in der Brutzeit für den Nachwuchs heran geschafft werden. Für dessen Verpflegung sind beide Elternteile verantwortlich, sowohl das Männchen, das – wie unser Patenkind – eindeutig am leuchtend karminroten Gesicht und Halsgefieder erkennbar ist, als auch das an diesen Stellen etwas weniger auffällig, grau-gelblich gefärbte Weibchen.

Das kugelförmige Nest mit tunnelartigem Seiteneingang baut das Vogelpärchen aus Gras, Wurzelfasern, Farnblättern und trockenem Moos. Zumindest bei Zucht-Brutpärchen hat man beobachten können, dass das Weibchen dem Männchen sogar ein paar Federn auszupfen „darf“, um das Nest für die frisch geschlüpften Jungvögel mit weichem Material auszupolstern.