Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Klippschiefer

Name: 
Klippschiefer
Wissenschaftlicher Name: 
Procavia capensis
Patenschaftsgebühr: 
1000 € pro Exempl

Klippschliefer gehören, trotz ihres nagetierähnlichen Aussehens, in die Gruppe der Afrotheria und sind damit nahe verwandt mit Elefanten und Seekühen. Sie leben in trockenen, felsigen Gebieten in Afrika und der Arabischen Halbinsel.

Klippschliefer leben in Kolonien von bis zu 50 Tieren, die aus mehreren separaten Familiengruppen bestehen. Nach einer sehr langen Tragzeit von 225 Tagen kommen 2-3 weit entwickelte Junge zur Welt. Sie sind tagaktiv und können sich dank ihrer spezialisierten, saugnapfartigen Fußsohlen flink über die Felsen bewegen.  Ihre Iris, die sich extrem verengen kann, erlaubt es den Tieren, direkt in die Sonne zu schauen.

Klippschliefer sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Sträuchern, insbesondere von frischen Trieben und Früchten. Zu ihren Feinden zählen Leopard, Schakal, Mangusten, Wiesel und Greifvögel. Um die Kolonie vor Feinden zu warnen halten immer einige Tiere Wache. Wenn ihr Warnruf ertönt, verstecken sich die Tiere in den Felsspalten und Höhlen.

Die Klippschliefer in der Schausammlung kommen aus unterschiedlichen Teilen des Verbreitungsgebietes: 

Ein Weibchen und ein Männchen wurden 1961 in Israel gesammelt, ein Weibchen, ein Männchen und das Jungtier wurden 1999 in Namibia gesammelt und von unseren Präparatoren (H. Meurer, M. Weigt und C. Kopleck) aufgestellt.

 

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