Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Großer Kudu

Name: 
Großer Kudu
Wissenschaftlicher Name: 
Tragelaphus strepsiceros
Patenschaftsgebühr: 
5000 Euro

Im Gegensatz zum Kleinen Kudu, der ein relativ kleines Verbreitungsgebiet in Ostafrika hat, ist der Große Kudu (Tragelaphus strepsiceros) in den Savannengebieten Afrikas weit verbreitet. Mit Ausnahme von Somalia ist er im Osten Afrikas von Eritrea bis nach Südafrika und von dort aus westlich bis Namibia und Angola anzutreffen.

Wie alle Antilopen sind Kudus reine Pflanzenfresser und bei der Ernährung nicht wählerisch. Sie fressen verschiedenste Arten von Baum- und Strauchlaub sowie diverse Kräuter. Kudus können auch Pflanzen fressen, die für andere Tiere giftig sind. Ihren Wasserbedarf decken sie in der Trockenzeit oft durch Früchte.

Kudu-Bullen, deren Schraubengehörn bis zum 1 m lang werden kann, leben entweder einzelgängerisch oder in Junggesellengruppen. Lediglich zur Brunftzeit schließen sich die Männchen mit den Weibchengruppen zusammen, welche aus bis zu drei Weibchen und deren Nachwuchs bestehen. Bei der Flucht vor Feinden, wie großen Raubkatzen, können Kudus hohe Geschwindigkeiten erreichen und dabei bis zu 3 m hohe Hindernisse überspringen.

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