Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Wer hätte das gedacht: Die Steppenzebras im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig haben "Nachwuchs" bekommen

29.09.2016

Ein kleines Fohlen liegt seit dem 28.9.2016 neben seiner „Adoptivfamilie“ in der Savanne. Der kleine Kerl hat  eine weite Reise hinter sich, denn geboren wurde er im Korkeasaari Zoo in Helsinki vor über 45 Jahren. Er verstarb vermutlich kurz nach der Geburt im Januar 1971, wurde ins Finnish Museum of Natural History LUOMUS in Helsinki gebracht und dort präpariert.

Als dort durch den Wegfall eines Sammlungsmagazins der Platz zu klein wurde, kam das Zebrafohlen zusammen mit acht weiteren Präparaten  im November 2015 als Schenkung ans Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig.  Dr. Eva Bärmann, Kuratorin für Säugetiere am ZFMK, erläutert den guten Zustand der Tiere, die überwiegend in den wissenschaftlichen Sammlung untergebracht wurden: „Die Präparate sind allesamt in einem sehr guten Zustand und zum Teil in besonderen Posen aufgestellt, wie z.B. ein Springbock im Prellsprung, oder ein bockendes Gnu.“ Trotzdem mussten die finnischen Neuzugänge erst einmal für ein paar Wochen in die Kühlzelle in Quarantäne, bevor sie in ihr neues Zuhause einziehen durften. Diese Maßnahme dient dazu, die Ausbreitung möglicher Sammlungsschädlinge zu verhindern.

„Ein echter  Glücksfall“, freut sich damit auch Dr. Thomas Gerken, Ausstellungsleiter am ZFMK, „das kleine Zebra hat einfach perfekt in das bestehende Konzept der Dauerausstellung gepasst“.  Und so profitieren sowohl die Ausstellungen als auch die wissenschaftlichen Sammlungen von den neuen Präparaten.

Um den Besuchern die Gelegenheit zu geben, die Neuzugänge in den Sammlungen zu betrachten, bietet Bärmann am 23.10.2016 um 11 Uhr eine Führung hinter die Kulissen an. Treffpunkt ist das Foyer des Museums. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung von Di – Fr von 10 – 13 Uhr unter  der Telefonnummer 0228 9122 227 möglich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Als Kosten wird nur der normale Museumseintritt erhoben.

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Kustodin
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