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"Faule Eier" bei genetischen Fingerabdrücken von Arten!?

Neues Bioinformatikwerkzeug detektiert inkorrekte Datensätze in rasantem Tempo

06.06.2017

Das von einem deutschen Wissenschaftlerteam unter der Federführung des zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn neu entwickelte Binoinformatikwerkzeug TaxCI deckt in rasanter Geschwindigkeit Fehlerquellen auf, die bei der Validierung von DNA-Barcodes entdeckt werden. Nun können potentielle Mängel, die zum Beispiel durch eine fehlerhafte Artbestimmung oder durch eine Verunreinigung einer Probe entstanden sind, in den riesigen Barcode-Datensätzen schnell und sicher detektiert werden – und zwar noch bevor die Barcodes in die großen, weltweit von Forscherinnen und Forschern genutzten Datenbanken BOLD und GenBank eingetragen werden. Von dem neuen Tool profitieren neben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Arten erfassen, auch die Kriminalistik, Medizin oder Schädlingsbekämpfung. Veröffentlicht wurde die Arbeit, die das Werkzeug namens ‚TaxCI‘ vorstellt, jetzt in der renommierten Zeitschrift Methods in Ecology and Evolution.

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Sabine Heine
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