Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

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Der Bundespräsident und Frau Büdenbender besuchten das Museum Koenig

01.06.2017

Am 31.05.2017 besuchten Bundespräsident Steinmeier und Frau Büdenbender im Rahmen des Antrittsbesuchs in der Stadt Bonn auch das Museum Koenig. Es war Prof. Dr. Misof, stellvertretender Direktor des Museums Koenig, eine große Ehre, ihn gemeinsam mit Herrn Oberbürgermeister Sridharan und Frau Fendel-Sridharan sowie den Schülerinnen und Schülern der Marie-Kahle Gesamtschule in Begleitung von Schulleiterin Sabine Kreutzer und den Lehrer Jens Wünnenberg willkommen zu heißen.

Frau Büdenbender, der Bundespräsident, der Oberbürgermeisster der Stadt Bonn, Frau Fendel Sridharan und Prof. Misof vlnr

Frau Büdenbender, der Bundespräsident, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Frau Fendler-Sridharan und Prof. Dr. Misof im Lichthof (vlnr).

Mit den Schülerinnen und Schülern der Marie-Kahle Gesamtschule im Lichthof

Mit den Schülerinnen und Schülern der Marie-Kahle Gesamtschule im Lichthof.

Im Lichthof und im sogenannten Adenauerraum wurde über das große und wichtige Thema Demokratie gesprochen. Im Lichthof, in dem am 01. September 1948 die feierliche Eröffnung der konstituierenden Sitzung des parlamentarischen Rates stattfand, befindet sich heute eine Ausstellung in Form der Inszenierung einer afrikanischen Savanne. Hier ist auch die Giraffe aufgestellt, die der Museumsgründer Alexander Koenig mit seiner Frau Margarethe aus dem Sudan von einer seiner Nil-Expeditionen mitbrachte. Diese Giraffe stand verhüllt bei der Eröffnung der konstituierenden Sitzung in einem der Säulenbögen des Lichthofes. Um das inzwischen als „parlamentarische Giraffe“ bezeichnete Exponat ranken sich zahlreiche Legenden. Das langhalsige Tier sei „Augenzeuge“ der damaligen Geschehnisse gewesen. So wurde das Museum Koenig eine Art Sinnbild als »Wiege der Demokratie« der jungen Bundesrepublik Deutschland. Die Giraffe hat neben dieser zeitgeschichtlichen Episode aber auch einen Wert für jetzige und zukünftige wissenschaftliche Fragestellungen des Museums.

Das frühere Arbeitszimmer Alexander Koenigs diente Konrad Adenauer als erstes Arbeitszimmer zur Führung der Amtsgeschäfte als erster Kanzler der Bundesrepublik. Zwei Schautafeln zeigen, wie es zu seinen Zeiten im Museum aussah. Am Schreibtisch Alexander Koenigs trugen sich die beiden Ehrengäste in das Gästebuch des Museums ein.

Der Bundespräsident trägt sich in das Gästebuch des Museums ein.
Frau Büdenbender trägt sich in das Gästebuch des Museums ein

 

Als Gastgeschenk erhielten der Bundespräsident und die Schülerinnen und Schüler den Band „Alexander Koenig und sein Werk“, eine Biographie über Alexander Koenig von Prof. Eisentraut.

Prof. Misof überreicht das Gastgeschenk

 

 

Zum Abschluss besichtigten alle Beteiligten den Ausstellungsbereich „Regenwald Schatzkammer des Lebens – Unterholz“.

Die Villa Hammerschmidt war lange Jahre das Elternhaus Alexander Koenigs, der das Museum gründete. Hier durfte Alexander Koenig mit der Erlaubnis seines Vaters seine ersten, bereits damals ständig wachsenden Sammlungen anlegen.

Pressekontakt

Sabine Heine
Pressesprecherin

Tel.: +49 (0)228 9122 215
Fax: +49 (0)228 9122 213
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