Dr. Karl-Heinz Lampe (1953-2010)Leiter der Abt. Arthropoda,
Kurator Hymenoptera,
Leiter Biodiversitätsinformatik
Tel.: +49 (0)228 9122 290
Fax: +49 (0)228 9122 291
E-Mail: k.lampe.zfmk@uni-bonn.de
Laufende Projekte
Wissenschaftliche KommunikationsInfrastruktur
Das aus Wikipedia bekannte Konzept des Wiki wird im vorliegenden Projekt zu einem wissenschaftlichen 'Social Networking'-Vorhaben weiterentwickelt, das den Aufbau wissenschaftlicher Arbeitsgruppen unterstützt und diese in vernetzten Umgebungen als Kompetenzzentren dauerhaft etabliert. Die Einfachheit der Veröffentlichung von Webinhalten und verlinktem Wissen wird gewährleistet, während das Wiki-Konzept um klassische, aktuelle, aber auch neue Content-Technologien insbesondere semantische Tiefenerschließung und Annotation erweitert wird. Zusätzlich wird eine Möglichkeit geschaffen, das Erstellen von wissenschaftlichen Inhalten anzuerkennen, indem diese Inhalte im Lebenslauf der Ersteller genannt und von anderen zitiert werden können. Dieses Ziel soll durch gesicherte Persistenz der Inhalte unterstützt werden.
Projektpartner des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts sind das Deutsche Nationalmuseum (GNM; IT-Referat) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU; Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz [Inf8]).
http://wiss-ki.eu/
Vernetzung aquatischer Organismensammlungen
Allgemeines Projektziel ist eine qualitativ hochwertige digitale Erfassung von Sammlungsbeständen aquatischer Organismengruppen und deren nachhaltiger Bereitstellung über das Internet. Projektpartner sind: Forschungsinstitut Senckenberg" (FIS, Frankfurt/M.), Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität (MfN, Berlin) und das Zoologische Institut und Museum der Universität Hamburg.
Capacity building in biodiversity information systems for insects and plants in East Africa
Projektziel ist die Hinterlegung und Digitalisierung von Belegexemplaren aus verschiedenen
BIOTA Afrika Teilprojekten in Kenia (an den Nationalmuseen NMK in Nairobi) und in Deutschland (am Zoologischen Forschungsmuseum Koenig ZFMK in Bonn). Da die retroaktive Digitalisierung von Sammlungsobjekten normalerweise nicht in den Arbeitsalltag von Museumspersonal integriert ist, nimmt das 'Capacity building' in Kenia eine Schlüsselstellung des Projekts ein.
BIOTA E15 wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF finanziert.
Biological Specimens Database
Eine individuenbasierte ZFMK-Datenbank zoologischer Datenbestände. Das flexible Datenbanksystem verfügt über systematische und geographische Thesauri, die vollständig mit Synonymen arbeiten können. Die Sammlungen können auf verschiedenen Ebenen z.B. auf der Phylum-, Klassen- oder Ordnungsebene geöffnet werden. Die Daten sind online über
BIODAT
oder über die Portale
BIOCASE
und
GBIF
verfügbar.
BIODAT ist ein Langzeitprojekt des ZFMK.
Abgeschlossene Projekte
Digitization of key insect groups
Projektziel war die digitale Komplett-Erfassung von Individuen repräsentativer Insektenordnungen und die Entwicklung einer "guten Praxis" (best practice), mit der kostengünstig die Sammlungen Naturhistorischer Museen auf hohem Qualitätsniveau erfasst werden können.
DIG wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF finanziert.
Deutsche Orthopteren Sammlung
DORSA
ist eine individuenbasierte Datenbank mit Internetanschluss zu den bedeutenden Orthopterensammlungen deutscher Museen. Sie umfasst weltweite geographische Informationen sowie mediale Daten in Form von Bildern der Typenexemplare und Lautaufnahmen ("Virtuelles Museum").
DORSA wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF finanziert.
Zentralregister biologischer Forschungssammlungen in Deutschland
Die Daten, die bisher in deutschen botanischen und zoologischen Sammlungen verfügbar sind, wurden in
ZEFOD
zusammengefasst, systematisiert und als ausbaufähiges, interaktives Informationssystem via Internet zur Verfügung gestellt. Neben einer Übersicht über die Sammlungsbestände beinhaltet das Informationssystem eine strukturelle und inhaltliche Beschreibung der biologischen Sammlungen Deutschlands.
ZEFOD wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF finanziert.


