"Der Maulwurf unter unseren einheimischen Amphibienarten" wird zum Froschlurch des Jahres 2007 gekürt. Das Tier mit dem seltsamen Namen Knoblauchkröte, wissenschaftlich Pelobates fuscus, ist vielleicht die am wenigsten bekannte Amphibienart Deutschlands. Nicht nur, weil sie hauptsächlich unterirdisch lebt, sondern auch, weil sie immer seltener wird.
Die Biologie der Knoblauchkröte birgt noch zahlreiche Rätsel, wie den als Schreckreaktion abgegebenen Knoblauchgeruch oder die in Ausnahmefällen bis zu 22(!) cm langen Riesenkaulquappen, die ihrer beeindruckenden Größe wegen früher sogar als Fische angesehen und verspeist wurden.
Der "Lurch des Jahres" wird abwechselnd mit dem "Reptil des Jahres" von der "Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V." (DGHT) gekürt. Durch die Ausrufung weist die Gesellschaft, mit dem Sitz in Rheinbach bei Bonn, auf die besondere Gefährdung von Amphibien und Reptilien hin. Fachlich unterstützt wird die diesjährige Aktion vom NABU und der "Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie" (ÖGH).
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