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Sonderausstellung
über den Gründer des Museums Alexander Koenig und sein Lebenswerk
21. Februar 2008 bis 04. Mai 2008
Festsaal, 2.OG
Dienstags bis Sonntags von 10.00 bis 16.00 Uhr
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Alexander Koenig wurde vor 150 Jahren, am 20. Februar 1858, in St. Petersburg geboren. Aus diesem Anlass erinnert das Museum Koenig an den Gründer des Instituts, das heute als Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft internationalen Ruf genießt.
Die Ausstellung illustriert an Hand von sonst nicht gezeigten Originalexponaten und Dokumenten die historischen Beziehungen des Museumsgründers nach Russland und seine Entwicklung als Forscher und Privatdozent zum Museumsdirektor und Ehrenbürger der Stadt Bonn.
Für den Bau seines Zoologischen Forschungsmuseums in Bonn setzte Alexander Koenig das von seinen Eltern und Großeltern ererbte Vermögen ein, das diese im 19. Jahrhundert als Bäcker und Zuckersieder in Russland verdient hatten. Sein Großvater Johann Georg Koenig wanderte 1785 aus Thüringen nach Russland aus, wo er sich als Bäcker in St. Peterburg niederließ. Sein Sohn Leopold Koenig lernte das Handwerk des Zuckersiedens und war bereits 1846 Eigentümer einer Zuckerfabrik. Durch den Einsatz neuer Technologien und dem großflächigen Anbau der Zuckerrübe stieg Leopold Koenig bald zu einem der führenden Zuckerindustriellen des Zarenreiches auf. Zur Erntezeit beschäftige er über 20.000 Personen. Für seine Arbeiter und Angestellten ließ er Schulen und Krankenhäuser erbauen. Als "Zuckerkönig" genoss er in ganz Russland hohes Ansehen.
Durch eine Laune seiner Frau Caroline, der es bei einer Durchreise 1867 in Bonn überaus gut gefiel, ließ sich Leopold Koenig in Bonn nieder. Er baute eine Villa am Rhein, die später den deutschen Bundesspräsidenten als Amtssitz dienen sollte. Hier wuchs Alexander Koenig auf und entdeckte seine Neigung für die Naturkunde. Seine Forschungsreisen finanzierte der Vater, und auch die später gegenüber der Villa Leopold Koenig errichteten Wohn- und Museumsgebäude wurden "auf Zucker gebaut".
Kostenlose öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
05.04., 19.04., 03.05., jeweils samstags um 15 Uhr.
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