Fotoausstellung
10.03.06 bis 13.08.06
Klaus Nigge, Diplombiologe und einer der erfolgreichsten Tierfotografen der heutigen Zeit, zeigt erstmalig im Museum Koenig 20 ausgewählte, ausdrucksstarke, großformatige Fotos (2m x 1m und 1m x 1m) aus dem Buch "Die Rückkehr des Königs - Wisente im polnischen Urwald". Dem GEO-Fotografen gelangen im Wald von Bialowieza an der polnisch-weißrussischen Grenze atemberaubende Fotos der scheuen Tiere, die einen Menschen normalerweise nicht näher als 150 Meter an sich heran lassen.
Dass Nigge die Fotos genau in dem Wald aufnehmen konnte, in dem im Jahr 1921 der letzte wildlebende Wisent von einem Wilderer erlegt wurde, ist der Zucht von Individuen aus Zoos und privaten Wildgattern zu verdanken. 56 Tiere, die bereits vor der Ausrottung im Freiland in Gefangenschaft gehalten wurden, bildeten die Grundlage für eine erfolgreiche Auswilderung.
Ziel der Ausstellung ist es auch, auf die Bedeutung des streng geschützten Bialowieza Nationalpark hinzuweisen. Dieser Nationalpark befindet sich im zentralen Teil des Bialowieza Urwalds und ist eines der ursprünglichsten Waldgebiete im europäischen Tiefland. Seit Anfang der 1920er Jahre finden hier praktisch keine Forstarbeiten mehr statt. Die Tierwelt ist äußerst artenreich mit vielen seltenen Spezies. Gegenwärtig umfassen die frei lebenden Wisent-Herden im polnischen Teil des Urwalds ungefähr 350 Tiere. Außer den Wisenten beherbergt der Nationalpark auch Wölfe, Luchse, Elche, Hirsche, Rehe und Biber.
Ziel der Ausstellung ist es auch, auf die Bedeutung des streng geschützten Bialowieza Nationalpark hinzuweisen. Dieser Nationalpark befindet sich im zentralen Teil des Bialowieza Urwalds und ist eines der ursprünglichsten Waldgebiete im europäischen Tiefland. Seit Anfang der 1920er Jahre finden hier praktisch keine Forstarbeiten mehr statt. Die Tierwelt ist äußerst artenreich mit vielen seltenen Spezies. Gegenwärtig umfassen die frei lebenden Wisent-Herden im polnischen Teil des Urwalds ungefähr 350 Tiere. Außer den Wisenten beherbergt der Nationalpark auch Wölfe, Luchse, Elche, Hirsche, Rehe und Biber.


