Präsentation
Ab dem 21.12.2005
Das Forschungsmuseum Koenig zeigt 23 Schaukästen mit außergewöhnlich wertvollen aufgestellten Vogelpräparaten, die zu Beginn der 20. Jahrhunderts geschaffen wurden.
Diese Schaukästen entstanden aus dem Wunsch, ein Stück Natur zu konservieren und als Lebensbilder zu präsentieren. Diese Darstellungsweise hat eine lange Tradition, die bereits in den Kuriositätenkabinetten des frühen 19. Jahrhunderts begonnen wurde.
Anfang des 20. Jahrhunderts, der Blütezeit der Dioramen (Schaukästen mit halbkreisförmigen, gemaltem Hintergrund zur Darstellung historischer Szenen oder von Landschaften in ihrer natürlichen Anmutung), spielten das Museum Koenig und die darin beschäftigten Präparatoren eine wichtige Rolle. Als Künstler ihres Faches erreichten sie ein meisterschaftliches Können, mit dem das Museum Koenig und seine Dioramen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurden.
Bengt Berg, Robert Fendler sen., Robert Fendler jun., Berthold Korf, Eduard de Maes, Otto Natorp, Anton Fischer, Ernst Flükiger, Johannes Bolz und Wolfgang Hartwig erstellten die jetzt gezeigten Präparate, die erstmals seit der Schließung des Museums im Januar 2000 wieder zu sehen sind.
Die Präparate werden an genau der Stelle gezeigt werden, an der die Vogelgruppen bei der Eröffnung des Museum Koenig im Jahr 1934 aufgestellt waren. Da die alten Eichenvitrinen im Laufe der Zeit verloren gingen, bekamen die "alten Schmuckstücke" ein neues, modernes "Outfit" in dunkelroter Farbgebung.
Die Vitrinen werden bis zum 28.05.2006 zu sehen sein und danach in die Dauerausstellungen integriert.


