Die Vogelsammlung umfasst heute rund 80.000 - 85.000 Exemplare, die meisten (76.000) sind Bälge (Trockenhäute), der Rest liegt als aufgestellte Präparate vor. Sie wird ergänzt durch Alkohol- und Skelettmaterial (etwa 3.000 Einheiten). Dazu gibt es eine Eiersammlung mit 60.000 Einzelobjekten, etwa 1.700 Nester und seit kurzem eine Gewebesammlung mit rund 150 Proben.
Die wertvollsten Stücke sind Typen (Holotypen, Syntypen und Paratypen) für über 300 Taxa. Das älteste Exponat ist ein kleiner Schaukasten mit einer Wacholderdrossel aus dem Jahr 1793, die älteste Serie von Exponaten stammt aus der Sammlung des "Vogelpastors" Christian Ludwig Brehm von 1808.
Geographische Schwerpunkte der Sammlung sind die Paläarktis und Afrotropis; körnerfressende Singvögel (Prachtfinken, Finken- und Webervögel) sowie die neuweltlichen Kolibris sind zahlenmäßig am stärksten vertreten.


