Chemische Reize und Signale bei der Partnerfindung von Parasitoiden
Semiochemikalien spielen bei der Partnerfindung von Parasitoiden eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu anderen Insektentaxa ist über die Identität der beteiligten Stoffe jedoch nur wenig bekannt. Am Beispiel von Erzwespen aus der Familie der Pteromalidae wird gezeigt, dass Parasitoide sowohl weibliche als auch männliche Pheromone sowie interspezifisch wirksame Kairomone nutzen können. Diese ermöglichen entweder eine Fernorientierung des suchenden Partners oder lösen im Nahbereich Elemente des Balzverhaltens aus.
Priv. Doz. Dr. Joachim Ruther
Freie Universität Berlin, Institut für Biologie
Ort: Hörsaal des Museum Alexander Koenig
Zeit: 02.11.2006, 17.15 Uhr
Zeit: 02.11.2006, 17.15 Uhr


